Im Alltag geht es oft unter und doch ist es wichtig, sich mit den Dingen zu beschäftigen, die Anlass zur Dankbarkeit geben. Erst heute morgen, während ich – ja, wirklich vor der Mittwochs-Mail – meine Morgenseiten geschrieben habe, habe ich den Faden der Dankbarkeit aufgegriffen und notiert, was mich dankbar macht in meinem Leben. Und zwar trotz aller Probleme, Sorgen, Unzulänglichkeiten und Abschiede, die mich traurig stimmen. 

Hast du das mal gemacht? Hast du dich einmal bewusst gefragt, wofür du dankbar sein kannst?

Es ist nämlich so, dass es sehr leicht ist, sich über das Leben, über die Umstände, über andere Menschen, über die Politik, über das Land, in dem du lebst, über Krankheiten und Ungerechtigkeiten zu beschweren. Es ist so leicht, mit der Strömung zu schwimmen und der Liste der Unzulänglichkeiten Tag für Tag Punkte hinzuzufügen.

Doch wohin bringt dich das? Es bringt dich dorthin, wohin du deine Aufmerksamkeit lenkst. Auf all das, worüber du dich beschweren kannst. Du kannst so handeln, musst du aber nicht.

Es steht dir frei, das Leben, die Umstände, andere Menschen, die Politik, das Land, in dem du lebst, deinen gesundheitlichen Zustand und die Gerechtigkeiten, die sich tagtäglich ereignen, mit den Augen der Dankbarkeit zu betrachten und dich darüber zu freuen, dass du daran Anteil haben darfst.

Wohin bringt dich das? Hin zu all den kleinen Momenten und großen Geschenken des Lebens, für die du von Herzen dankbar sein kannst. Und zwar trotz aller Probleme, Sorgen, Unzulänglichkeiten und Abschiede, die dich traurig stimmen.

Du hast die Wahl.

Ich wünsche dir von Herzen eine dankbare Woche von Mittwoch zu Mittwoch,

deine Katharina

Zitat der Woche: „Wende dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter dich.“ (Aus Afrika)