Lebensgeschichten

Lebensgeschichten

Weil mit den Menschen zusammen auch ihre Geschichten sterben

Bei jeder Abschiedsfeier und den Gesprächen, die mit den Angehörigen zu führen sind, wird deutlich: Der Mensch, der gestorben ist, hätte seine Geschichte eigentlich besser selbst erzählen sollen. Natürlich können auch die Hinterbliebenen einen guten Teil dessen wiedergeben, was diese Person erlebt und ausgemacht hat. Aber viele Erinnerungen sterben doch zusammen mit einem Menschen. Und das ist ungemein schade, weil sie damit unwiederbringlich verloren sind.

„Ich könnte ein Buch schreiben!“

Von dieser Idee geleitet, startete ich, Katharina Ziegler, damit, alte Frauen und Männer ausführlich zu interviewen und ihre Geschichten aufzuschreiben. Zu ihrem Leben befragt, was sie selbst rückblickend dazu sagen würden, antworteten die meisten von ihnen zunächst: „Ich könnte ein Buch schreiben!“ Es ist nur so – sie tun es nie. Deshalb ist es gut, ihnen den Weg zu ebnen, damit es trotzdem ein Buch über sie und ihr Leben gibt.

Muss es einen Anlass dafür geben?

Nein, es braucht nicht unbedingt einen Anlass, die eigene Lebensgeschichte aufschreiben zu lassen. Gleichwohl wird häufiger mal ein runder Geburtstag im fortgeschrittenen Alter zum Anlass dafür genommen, in die Rückschau zu gehen. Etliche Male bereits habe ich eine Lebensgeschichte anlässlich eines 80. oder 90. Geburtstags geschrieben. Das ist ein wunderbares Geschenk, was beispielsweise Kinder ihren Eltern machen können – entweder so rechtzeitig, dass das Buch zum Ehrentag fertig ist, oder als Geburtstagsüberraschung, die im Anschluss umgesetzt wird. Aber ich kenne auch genügend Leute, die machen sich ihre Lebensgeschichte selbst zum Geschenk. Sie haben den Wunsch und sehen es als ihre Aufgabe an, was sie wissen und erfahren haben, für die Nachwelt in Wort und Bild zu bewahren.

Wie entsteht eine Lebensgeschichte?

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Das Gespräch

Ich führe mit den betreffenden Personen (und teilweise den Kindern dabei) zwei, drei Gespräche, während derer ich mir nur Notizen mache. Die Gespräche können persönlich, per Video oder telefonisch stattfinden. Wenn ich alle Informationen aufgenommen habe, sortiere ich sie und mache eine Stichwortliste, die ich in einem weiteren Gespräch abkläre, ergänze und gegebenenfalls korrigiere.

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Texterfassung

Erst danach schreibe ich den ersten Entwurf der Lebensgeschichte. Diesen lasse ich den Auftraggeber:innen zukommen, damit sie ihn lesen können. Erst wenn in zum Teil mehreren weiteren Arbeitsgängen die Endfassung feststeht, ist die Arbeit am textlichen Teil der Geschichte beendet.

Ein Buch aus Erinnerungen

Auf Wunsch der Kund:innen erstelle ich aus dem fertigen Text und Fotos aus dem Leben der Person ein hochwertiges Buch. Dieses Buch ist ein einzigartiges, ästhetisches Erbstück voller Erinnerungen und Zeitzeugnisse, die verloren gehen würden, wenn sie nicht jemand aufgeschrieben hätte.

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Vorlauf und Planung

Eine Lebensgeschichte zu schreiben, ist ein Projekt mit größerem Umfang. Deswegen braucht die Erstellung Zeit. Zwei, drei Monate für die Entstehungszeit sind das Minimum, womit ich rechnen muss. Soll eine Geschichte zu einem bestimmten Datum fertigwerden, wäre es gut, spätestens ein halbes Jahr vorher Kontakt mit mir aufzunehmen, damit ich die Arbeit einplanen kann.

Kosten

Ich lasse mich nicht nach Stunden bezahlen, sondern nach dem, was am Ende herauskommt. Pro 1000 Wörter Lebensgeschichte berechne ich 500 Euro an Honorar. Das Buch mit Text und Fotos berechne ich separat und ebenfalls bezogen auf die Länge des Textes, den ich zu verarbeiten habe.

Anfrage

Möchtest du für dich selbst oder deine Lieben eine Lebensgeschichte aufschreiben lassen, dann kontaktiere mich gerne mit deinem Anliegen und Terminwunsch.