In den Medien überschlagen sich die Nachrichten von der vierten Welle der Pandemie, in der sich unser Land befindet, und nicht nur unseres. Am letzten Montag sagte der Arzt einer Intensivstation, zur aktuellen Lage befragt, bald hätten wir eine besondere Art von 3G: geimpft, genesen oder gestorben. Ja, Sterbefälle sind die traurige Begleiterscheinung der Situation, in der wir stecken. Das rückt die Berufe derjenigen, die mit dem Lebensende zu tun haben, in ein neues Licht. Die Aufmerksamkeit wächst und damit die Verantwortung, bestmöglich zu agieren. Das brachte mich auf den Gedanken, dir meine eigene Arbeit näherzubringen.

Hast du einen lieben Menschen verloren, ist deine Welt mit einem Schlag auf den Kopf gestellt. Zu deiner Trauer kommt die Notwendigkeit dazu, an viele Dinge denken und vieles organisieren zu müssen. Ein entscheidender Baustein sind die Formalitäten rund um die Bestattung herum und die Frage, wer bei der Trauerfeier sprechen soll.

Erster Ansprechpartner im Trauerfall ist in der Regel ein Bestattungsinstitut. Dort bekommst du kompetente Hilfe bei allen Fragen, die dich im Moment beschäftigen. Der Bestatter oder die Bestatterin klärt mit dir auch die Frage, ob eine kirchliche Beerdigung unter Beteiligung eines Pastors oder einer Pastorin gewünscht ist oder ob du dir für die Begleitung am Tag des Abschieds lieber einen freien Redner oder eine freie Rednerin wünschst.

Die Trauerfeier stellt das Kernstück für deinen Abschied von dem geliebten Menschen dar. Für dich ist es wichtig, dass sie deinen Vorstellungen entspricht und gleichzeitig zu dem Menschen passt, der gestorben ist. Während der Trauerfeier soll in wertschätzender, persönlicher Art und Weise von der verstorbenen Person gesprochen werden. Dafür ist es von großer Bedeutung, dass die Trauerrede würdig und individuell ist.

Ich arbeite seit Jahren als freie Trauerrednerin und habe viel Erfahrung mit der Gestaltung würdevoller Abschiedsrituale. Meine besondere Stärke liegt darin, dass ich sehr persönliche Reden schreibe und dass es mir gelingt, Emotionen in Worte zu fassen. Für mich ist jeder Mensch, den es zu verabschieden gilt, wertvoll. Er hat meine ungeteilte Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient. Ich sehe meine Aufgabe darin, diesem besonderen Menschen durch meine Worte gerecht zu werden und ihn in die Situation des Abschieds hinein zu holen, so als wäre er persönlich anwesend. Die Angehörigen und die Trauergäste sollen beim Hören der Rede nicken und sagen: „Ja, so war er – so war sie!“

Wenn du für den Abschied von einem der liebsten Menschen, die du hast, eine Trauerrednerin haben möchtest, die persönlich und professionell zugleich auftritt, dann bin ich deine Ansprechpartnerin. Aus meiner Erfahrung heraus kann ich dir raten, die Trauerfeier unbedingt in die Hände von Menschen zu legen, denen du vertraust und die etwas von ihrer Arbeit verstehen. Denn schließlich gibt es kein zweites Mal für das letzte Mal.

Ich wünsche dir von Herzen eine lebendige Woche von Mittwoch zu Mittwoch, aber wenn du mal mit dem Tod in Berührung kommen solltest, wende dich vertrauensvoll an mich,

deine Katharina

Zitat der Woche: „Trauer in Worte fassen…, wie? ‚Zu wissen, wie es hätte sein können, aber nicht war.‘“ (Unbekannt)