Es wird nie jemand am Ende seines Lebens sagen: „Wie gut, dass ich so viel gearbeitet habe, dass ich so viel Stress hatte und meine Familie andauernd auf mich verzichten musste.“ Wahrlich, das wird nie jemand sagen. Denn rückblickend sieht das Leben oft anders aus als im Vollzug. Die Prioritäten verschieben sich und es bleibt bei so mancher Frau, bei so einigen Männern ein Bedauern zurück: „Hätte ich mir doch mehr Zeit genommen für die wirklich wichtigen Dinge, für das, was sich nicht auf später verschieben lässt.“

„Ich habe keine Zeit“, bedeutet nichts anderes als: „Dafür möchte ich mir jetzt keine Zeit nehmen.“ Ich bin selbst auf diesem Weg eine ewig Lernende. Die Prioritäten so setzen, dass es sich stimmig anfühlt. Einen guten Ausgleich schaffen zwischen Zeit für meine Arbeit, Zeit für mich und Zeit für die liebsten Menschen, die ich habe. Manchmal fühlt es sich gut an, manchmal habe ich eher das Gefühl, zwischen den verschiedenen Bereichen zu jonglieren.

Wenn es im Leben gerade emotional anstrengend zugeht, weil unglaublich Tolles oder unfassbar Trauriges geschieht, dann ist es ratsam, den eigenen Fokus auf die Pausen zu legen. Denn die Seele braucht Luft zum Atmen, um zu verdauen, was geschieht. Fehlen die Breaks im Alltag, dann können deine Gefühle nicht mit den Ereignissen Schritt halten. Etwas klafft auseinander. Es tut gut, diese Kluft zu schließen.

Wie geht es dir mit der Vorstellung, dass du am Ende deines Lebens sagen könntest: „Wie gut, dass ich so viele Pausen gemacht und mir so viel Zeit genommen habe. Ich habe alles richtig gemacht!“

Ich wünsche dir von Herzen eine pausenreiche Woche von Mittwoch zu Mittwoch,

deine Katharina

Zitat der Woche: „Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir ungefragt weggehen und Abschied nehmen müssen.“ (Albert Schweitzer)