Besitzt du ein Haustier? Und wenn ja, wie ist die Beziehung zu ihm? Katzen, Hunde, Wellensittiche und Meerschweinchen, sie bereichern den Alltag vieler Menschen und wachsen ihren Halterinnen und Haltern ans Herz.

Tiere werden aus den unterschiedlichsten Gründen angeschafft:

  • weil schon immer ein Tier im Haus war
  • um einen Weggefährten zu haben
  • damit die Einsamkeit verschwindet
  • um das Familienleben zu bereichern
  • weil die Kinder lernen sollen, mit Tieren umzugehen
  • und viele Gründe mehr…

Wichtig ist, dass Tiere keine Dinge sind, sondern Geschöpfe, die unsere Aufmerksamkeit und Zuwendung verdient haben und ihre Menschen oft über viele Jahre begleiten.

Ob du allein mit deinem Tier lebst oder es ein Teil einer größeren Gemeinschaft ist – es gehört dazu, es ist wie ein Familienmitglied, was bedeutet, dass beim Tod des Tieres Abschiedsschmerz und Trauer aufkommen. Das ist nichts Ungewöhnliches, es ist normal.

Nur – das Umfeld hat oft wenig Verständnis dafür, wenn für dich mit dem Tod deines tierischen Lieblings eine Phase der Trauer eingeläutet wird. Manche gucken dich schief an, andere schütteln mit dem Kopf. Vielen ist gemeinsam, dass sie die Trauer um ein Tier nicht ernstnehmen.

Sei du dir dessen bewusst, dass Abschied weh tut und die Trauer um ein Tier eine normale und ernstzunehmende Trauerreaktion ist. Nimm dir die Zeit, diese Trauer zu bewältigen – und zwar so viel Zeit, wie du dafür brauchst, nicht so viel Zeit, wie andere meinen, dass du brauchen solltest. Wenn ein Tier stirbt, gelten dieselben Regeln wie bei der Trauer um einen Menschen: du bestimmst, wie lange deine Trauerphase gehen muss, damit für dich wieder Land in Sicht kommt.

Nimm die Trauer um dein Tier ebenso ernst wie die Trauer um einen geliebten Menschen. Egal, was andere sagen!

Ich wünsche dir von Herzen eine tierisch gute Woche von Mittwoch zu Mittwoch,

deine Katharina

Zitat der Woche: „Das, wodurch alle Wesen verschieden sind, ist das Leben; das, worin sie alle gleich sind, ist der Tod.“ (Yang Zhu)