Manchmal fühlt sich eine Reise so kurz an, als wäre sie kaum geschehen. Und doch wirkt sie lange nach. Der Roadtrip, der mich in den vergangenen Tagen zu ehemaligen Teilnehmerinnen meiner Ausbildung geführt hat, ist äußerlich vorbei. Innerlich bin ich noch unterwegs.
Zeit meines Lebens war ich eine Frau, die in Beziehung geht. Das hat sich durch meinen Beruf nicht verändert. Im Gegenteil. Die Arbeit als Trauerrednerin lebt von der Tiefe des Miteinanders. Menschen interessieren mich nicht nur, ich docke innerlich bei ihnen an.
Besonders intensiv ist dieses Gefühl bei denjenigen, die meine Ausbildung zur Trauerrednerin durchlaufen. Mit ihrer Entscheidung, diesen Weg zu gehen, treten sie nicht nur in einen Kurs ein. Sie betreten meinen Herzensraum. Ein Teil meines Herzens gehört fortan ihnen.
Warum dieser Roadtrip ein Herzensanliegen war
Deshalb war mir dieser Roadtrip so wichtig. Eine Reise zu Absolventinnen meiner Kurse. Zu Menschen, die mir auch nach ihrem Abschluss weiterhin nah sind. Menschen, deren Weg ich begleite, auch wenn sie längst ihre eigenen Schritte gehen.
Eine der ersten Begegnungen dieser Reise war mit Dr. Tullia Santin. Wir trafen uns an einem besonderen Ort oberhalb der Frankfurter Skyline. Nebel lag über der Stadt, und genau dort sprachen wir über ihre Entscheidung, im Alter von 58 Jahren noch einmal neu aufzubrechen und Trauerrednerin zu werden.
Es war ein Gespräch über Mut, über innere Klarheit und über das Vertrauen in den eigenen Weg.
Ich lade dich herzlich ein, diese kluge und warmherzige Frau kennenzulernen und einen Ausschnitt unseres Gesprächs zu sehen.
Wenn Plan A reicht
Tullia ist Teilnehmerin meines Herbstkurses 2025, meines jüngsten Kurses von „Worte für die Ewigkeit“. Ende November haben die Teilnehmerinnen ihre Zertifikate erhalten. Seitdem sind nur wenige Wochen vergangen. Und doch ist schon so viel geschehen.
Einige begleite ich inzwischen bei ihren ersten offiziellen Aufträgen als Trauerrednerinnen. Auch Tullia ist bereits mitten im Ankommen in diesem neuen Berufsfeld.
In unserem Gespräch wird deutlich, wie entschlossen sie diesen Weg geht. Sie sagt selbst:
„Ich habe keinen Plan B.“
Warum auch, wenn Plan A das eigene Leben widerspiegelt?
Trauerrednerin zu werden ist für viele keine spontane Entscheidung. Es ist ein inneres Ja. Ein Schritt, der oft lange gereift ist. Und manchmal braucht es genau diesen Moment, um sich zu erlauben, noch einmal neu zu beginnen.
Menschen in meinem Herzensraum
Tullia ist eine von denen, die in meinem Herzensraum einen Platz gefunden haben.
Wenn ich sie dir vorstelle und dir einen Ausschnitt unseres Gesprächs zeige, wandern meine Erinnerungen zurück nach Frankfurt. Zu diesem stillen Moment über der Stadt. Zu einem Gespräch, das weit über einen Kurs hinausging.
Solche Begegnungen erinnern mich daran, warum ich diese Ausbildung ins Leben gerufen habe. Nicht nur, um Wissen weiterzugeben. Sondern um Menschen zu begleiten, die eine sinnstiftende Aufgabe suchen. Menschen, die andere durch schwere Zeiten tragen möchten.
Tauche mit uns ein
Vielleicht spürst du beim Anschauen des Videos etwas von dieser besonderen Welt. Von dem Mut, neu anzufangen. Von der Tiefe, die entsteht, wenn Menschen sich zeigen. Von der Kraft, die in einer bewussten Entscheidung liegt.
Tauche gerne mit uns gemeinsam ein.
Von Herzen
deine Katharina
