Es ist noch gar nicht lange her, dass der Herbstkurs 2025 von „Worte für die Ewigkeit“ seine intensive achtwöchige Ausbildungszeit abgeschlossen hat. Am 29. November fand der zweite Livetag statt – jener besondere Tag, an dem alle Teilnehmenden ihre Abschlussrede gehalten und ihre Zertifikate entgegengenommen haben.

Und dann, heute Morgen, beim Antworten auf eine E-Mail eines Teilnehmers aus dem Frühjahrskurs 2026, traf mich die Erkenntnis mit voller Wucht:
Es sind nur noch zwei Monate bis zum nächsten Kursstart.

Zwei Monate.

Einmal mehr gilt für mich: Nach dem Kurs ist vor dem Kurs.

Wenn Kurse ineinander übergehen

Gerade fühlt es sich an, als würden verschiedene Ebenen gleichzeitig existieren. Die Kurse des vergangenen Jahres befinden sich noch mitten in ihrer 12-monatigen Begleitung. Austausch, Fragen, Entwicklung, gemeinsames Wachsen – all das läuft weiter.

Und gleichzeitig beginnt in meinem Kopf bereits die Vorbereitung auf das neue Ausbildungsprogramm. Inhalte ordnen, Abläufe prüfen, Räume öffnen für Menschen, die sich auf den Weg machen wollen, Trauerredner:in zu werden.

Der neue Kurs startet am 16. März.

Unterwegs zu denen, die losgegangen sind

In der kommenden Woche steht zudem etwas Besonderes an: ein Roadtrip mit meinem Videografen. Wir werden Absolvent:innen ganz unterschiedlicher Jahrgänge besuchen. Menschen aus den ersten Kursen genauso wie Teilnehmer:innen, die erst im Herbst fertig geworden sind.

Alle, die auf unserer geplanten Route liegen, wurden angefragt.

Und sie haben ganz Unterschiedliches zu erzählen.

Manche stehen noch am Anfang, andere haben sich bereits einen Namen als Trauerredner:in gemacht. Unterschiedliche Wege, unterschiedliche Geschwindigkeiten, unterschiedliche Lebensrealitäten – und doch verbindet sie etwas Wesentliches.

Warum die Einteilung in Kurse irgendwann unwichtig wird

Natürlich weiß ich, wer in welchem Kurs war. Doch je länger ich diese Arbeit mache, desto weniger Bedeutung hat diese Einteilung. Wer einmal losgegangen ist, wer beginnt, Abschiedsfeiern zu gestalten und Menschen in Trauer zu begleiten, kann sich wunderbar mit allen anderen vernetzen, die denselben Weg gewählt haben.

Genau deshalb ist mir der Community-Gedanke so wichtig.

Sich austauschen über Kursgrenzen hinweg.
Sich gegenseitig stärken.
Sichtbar werden.

Teil der LebensWert-Community zu sein bedeutet, eingebunden zu sein in ein wachsendes Netzwerk von Trauerredner:innen. Auf einer Plattform gelistet zu werden, über die Menschen deutschlandweit passende Redner:innen finden können. Sich bei einem LebensWert-Jahrestreffen persönlich zu begegnen.

Inzwischen habe ich viele Angebote, die genau das fördern: Gemeinschaft, Austausch und eine immer tiefere Vorbereitung auf diese sinnstiftende Aufgabe.

Räume eröffnen und offen halten

Nach dem Kurs ist vor dem Kurs – und zugleich eröffnen sich größer werdende Räume. Räume, in denen mittlerweile Kurs 1 bis Kurs 8 miteinander verbunden sind. Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen, aber mit einer gemeinsamen Haltung.

Und während ich all das begleite, bereite ich mich innerlich auf diejenigen vor, die vielleicht noch zögern.

Vielleicht bist du das

Wenn du dich fragst, ob der Beruf Trauerredner:in der richtige für dich sein könnte, hast du die Möglichkeit, ganz unverbindlich mit mir zu sprechen. Auf meiner Website kannst du einen Telefontermin buchen und all deine Fragen stellen.

Der Kurs, auf den ich mich aktuell vorbereite, startet im Frühjahr 2026.
Wir sind noch vor Kursbeginn.
Und vor Kursbeginn heißt: Du kannst noch aufspringen.

Vielleicht fühlt sich das gerade stimmig an. Vielleicht auch noch nicht. Beides ist in Ordnung.

Ich wünsche dir eine heilsame Wochenmitte
und Zeit für dich, um zu spüren, wohin deine Reise in diesem Jahr gehen soll.

Von Herzen,
deine Katharina